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Von der Idee zum fertigen Text II – Die Motivation

Es gibt Tage, an denen schreibe ich einfach mal so 7k (7.000 Wörter) und an anderen muss ich um jedes einzelne Wort kämpfen. So ist das nun mal. Aber wo nehme ich die Motivation her mich immer wieder auf’s Neue an mein Manuskript zu setzen?

1. WriYoBo

Es gibt einfach nichts Besseres, als mit Menschen zu reden, denen es genauso geht wie mir. Dann erkenne ich: auch anderen geht es so. Nicht immer kann und muss ich voller Elan sein. Wenn ich am Ende des Tages immer noch sagen kann, wie sehr ich das Schreiben liebe und mich mit meinen Mitschreibern über meine Charaktere austauschen kann, ist alles in Ordnung. Und wenn ich wirklich mal keine Lust habe und mich nicht aufraffen kann, werden mir meine lieben Bücherhelden schon in Erinnerung rufen, weshalb ich mich jetzt unbedingt eine halbe Stunde hinsetzen muss, um zu schreiben.

2. Musik

Für WdM habe ich eine Playlist zusammengestellt. Die Soundtracks von Dreamer – Ein Traum wird wahr, Jurassic Park I und Stardust laufen hier jeden Tag hoch und runter. Es passt einfach so wunderbar. Sobald ich diese Lieder höre, bin ich ganz tief in der Welt von Elding versunken und muss dann einfach aufschreiben, was meine Charaktere so treiben ;-D

 

3. Pinterest

Hach ja … wenn ich mir nicht vorstellen kann, was einer meiner Protagonisten so macht, sehe ich mir einfach die Bilder auf der dazugehörigen Pinnwand an. Meist genügt das schon. Außerdem habe ich dort auch Fotos von der Landschaft und anderen Dingen. Das läd zum Träumen ein. Nachdem ich dann ein paar Minuten (oder Stunden *hust*) in meiner Welt versunken bin, muss ich nur noch auftauchen und tippen.

4. Statistiken

Ob nun das Google Dokument im WriYoBo oder meine eigene Excel-Tabelle. Am Ende des Tages zu sehen, was ich geschafft habe, gibt mir ein gutes Gefühl. Dann mache ich eine kleine Challenge gegen mich selbst. „Na? Kannst du das morgen noch toppen?“ Und dann wird wie verrückt geschrieben, bis der Wordcount von gestern überschritten ist. Und wenn es nur um 100 Wörter ist xD

5. Schreibtouren

Diesen Trick habe ich erst im Schreibnachtforum kennengelernt und durch den WriYoBo zu schätzen gelernt. Schreibtouren sind kleine Geschichten, die mit Aufgaben verknüpft sind. So zum Beispiel:“Du gehst über eine Hängebrücke. Plötzlich geben die Bretter unter dir nach. Schreibe 250 Wörter, um dich wieder nach oben zu ziehen.“ So arbeite ich die verschiedenen Stationen ab und habe plötzlich tausende Wörter geschrieben, ohne es wirklich zu merken.

6. Schreibverbot

„Nö … ich habe heute keinen Bock.“ An manchen Tagen ist das eben so. Dann verbiete ich mir selbst meinen Laptop auch nur anzufassen. Kein einziges Wort darf ich schreiben. Tja … und dann tue ich es doch, weil in mir ein Drang ist, gegen den ich einfach nicht ankomme!

7. Schreibfreunde

Wann immer ich eine Frage oder einen Hänger habe, haben sie ein offenes Ohr für mich und stehen mir mit Rat und Tat zur Seite. Da sie selbst ebenfalls schreiben, verstehen sie meine kleinen (oder großen *hust*) Krisen. Ich freue mich jedes Mal, wenn auch sie mich um Hilfe bitten und ich so einen ihrer Texte zu lesen bekomme, denn sie schreiben einfach toll.

8. Ende

Es gibt kein befriedigenderes Gefühl, als dieses eine Wort unter seine Geschichte zu setzen und sie damit abzuschließen. Nach Wochen harter Arbeit, Tränen, Schweiß und Verzweiflung. Nach all dem Zweifel. Ich fiebere dem Abschluss immer entgegen, werde jedoch meist gnadenlos von ihm überrollt. Erst feiere ich mich selbst. Und zwar richtig. Ich lache, ich weine vor Freude und ich klopfe mir auf die Schulter. Ich hüpfe durch die Wohnung und quatsche jeden damit zu. Ich platze einfach vor Stolz. Und doch bin ich traurig. Immerhin haben die Charaktere und meine Welten mich wochenlang begleitet und nun sind sie einfach weg. Deshalb stürze ich mich mit neuer Energie ins nächste Projekt und kümmere mich um die Planung.

Das sind die Dinge, die mich motivieren einfach weiter zu machen, selbst wenn es mal nicht so gut läuft. Was gibt euch neue Energie? Warum bleibt ihr am Ball? Sagt es mir^^

2 Kommentare zu „Von der Idee zum fertigen Text II – Die Motivation

  1. Schöner Beitrag!
    Mich motiviert noch sehr das Schreiben an sich, bzw. dieses gefühl, wenn man in einen „Schreibflow“ gerät und nicht mehr aufhören kann. Das macht irgendwie süchtig 🙂

    Gefällt 1 Person

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