Über das Schreiben

Wie war der September

Die letzten warmen Tage des Jahres sind angebrochen. Warm und nicht heiß. Deshalb liebe ich den Herbst. Die Blätter verfärben sich und regnen auf die Straße herab, die Sonne zeigt sich von ihrer besten Seite und sollte es draußen ungemütlich werden, kann ich mich immer noch mit Tee und Decke verkriechen und dem Regen lauschen, der gegen die Fensterscheibe trommelt. Kennt ihr den Geruch, der vor einem Schauer in der Luft liegt? Oder die elektrische Spannung, die vor einem Gewitter herrscht. Hach, das sind wirklich wundervolle Tage.

Leider ist das auch die Jahreszeit, in der ich mir ganz schnell irgendwas einfange und tagelang flach liege, weil mein Schädel brummt und ich mich fühle, als hätte mir jemand alle Energie entzogen. Aber bevor ich euch die Ohren volljammere, möchte ich euch erzählen, wie der Monat September war.

Planung:

In diesem Monat habe ich kein Projekt geplant, obwohl ich es mir fest vorgenommen habe. Aber ich will erst einmal meine Fantasy-Reihe DaK voran treiben, bevor ich mich in meine unzähligen Romance-Projekte stürze. Auch wenn ich mich auf die sehr freue, da sie definitiv mehr gewisser Szenen enthalten, als meine Fantasy. Wobei … nun eher ausführlicher beschrieben, wenn ich ehrlich sein soll. Doch diese Ideen müssen warten, bis ich DaK abgeschlossen habe. Also kommen sie erst 2017 dran. Wobei ich auch die zweite Fantasy-Reihe WdN für nächstes Jahr geplant habe *hüstel*

Schreiben:

Ich habe noch nie so wenig und so langsam wie in diesem Monat geschrieben. Es ist zwar nicht mein schlechtester in 2016, aber doch einer, mit dem ich alles andere, als zufrieden bin. Bisher kenne ich nur Monate in denen ich im Durchschnitt 3k schreibe, doch dieses mal war es nur die Hälfte. Dann gab es Tage, an denen bin ich gar nicht zum Schreiben gekommen.

Der aktuelle Stand am 29. September 08:00 Uhr:

Normseiten: 330

Wörter: 80.725

Ziel: ca 120.000

Deadline: 31. Oktober 2016

Sollte ich es heute und morgen schaffen, insgesamt ca. 5,7k zu schreiben, werde ich mein Monatsziel von 40.834 Wörtern noch erreichen. Aber eins habe ich in den 9 Monate, die in diesem Jahr an mir vorbei gezogen sind, gelernt. Es kommt nicht auf das Tempo an, sondern darauf, dass mir gefällt, was ich zu Papier bringe. Wobei ich zugeben muss, dass diesen Monat auch so einige tausend Wörter dran glauben mussten. Sie haben sich nicht richtig angefühlt, weshalb sie – ohne Zögern – im virtuellem Papierkorb gelandet sind. Mittlerweile jammere ich dabei gar nicht mehr. Was sein muss, muss sein. Und ich weiß, wie sehr DaK dadurch gewinnen wird.

Überarbeitung:

Ich war den ganzen Monat damit beschäftigt, nach einer Lektorin zu suchen, die zu mir passt und mit der ich arbeiten kann. Allerdings muss ich auch dazu sagen, dass ich hierbei auch auf die Kosten geachtet habe. Ich meine, 530 Seiten bei einem Preis von 3,80 € pro Normseite sind 2.014 Euro. Und die habe ich nun mal nicht. 1.300 ist die Grenze, die ich mit meinem Mann festgesetzt habe. Plus Minus ein paar Euro.

Es ist wirklich eine Menge Geld und da wollte ich jemanden, der mir wirklich weiter helfen kann. Nach zwei Probelektoraten, die wirklich sehr gut waren, fiel mir die Entscheidung nicht einfach. Und dieses Mal habe ich nicht auf die Preise geschaut, welche die beiden Damen verlangen, sondern mich auf mein Gefühl verlassen und so eine wundervolle und nette Lektorin kennengelernt. Schaut doch mal bei Phoenix Lektorat vorbei.

Beim Genre Romance werde ich aber auf eine andere Lektorin zurückgreifen, bei der ich ebenfalls ein Probelektorat gemacht habe, aber dazu mehr, wenn es so weit ist.

Lektorat:

Ja, ich bin selbst unter die Lektoren gegangen. Nach dem ich bei einigen Kollegen testgelesen habe, wurde ich gebeten ein Lektorat durchzuführen. Anfangs war ich skeptisch, doch dann habe ich ein Probelektorat gemacht und es wahnsinnig genossen. So kam es dazu, dass ich „Lost in Texas – Auf der Suche nach Dir“ lektoriert habe und mit den beiden wundervollen Autorinnen Cornelia Pramendorfer und Vinya Moore zusammenarbeiten durfte.

Die Arbeit hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich sie auch gern weiter betreiben würde. Mehr Informationen dazu findet ihr unter Lektorat.

Freizeit und andere Dinge:

 

Davon habe ich, um ehrlich zu sein, nicht viel gehabt im September. Sonntag ist bei mir immer Familientag. Ich verbringe ein paar Stunden in unserer Gartenanlage und schalte ab. Doch ansonsten hatte ich kaum Zeit irgendetwas anderes zu machen. Dazu kam dann auch noch eine Sehnenscheidenentzündung, die mich in meiner Arbeit zurückgeworfen hat. Danach habe ich um jedes Wort gekämpft und hatte gar keinen Nerv für etwas anderes.

Papierkram habe ich noch geregelt, doch das war alles, nur kein Vergnügen. Doch im nächsten Monat erwarten mich einige besondere Tage. Aber dazu gibt es in einem Beitrag am 01. Oktober mehr. Schaut vorbei und sagt mir auch gern, wie euer September gelaufen ist.

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